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Wir sind eine kleine familiengeführte Imkerei im Essener Landschaftsschutzgebiet, an der Grenze zu Bochum-Wattenscheid. Wir betreiben unsere IMG 3161 2Imkerei seit 1992, mit der mein Bruder in seiner Kindheit - mit zunächst 2 Völkern - begonnen hatte. Im Laufe der Zeit haben wir unsere Völkerzahl aufgrund des großen Interesses und der steigenden Nachfrage nach lokalem Honig weiter ausgebaut.
 
Wir legen großen Wert auf eine naturnahe, wesensgerechte und respektvolle Bienenhaltung. Dazu gehört u.a. die Verwendung von Holz im Beutenbau, ein eigener Wachskreislauf, sowie einwandfreies Futter. Wir verzichten auf das Beschneiden der Königin, sowie ihren turnusmäßigen Austausch. Medikamente und synthetische Hilfsmittel werden nicht eingesetzt; sie sind in einer ökologischen und wesensgerechten Bienenhaltung auch nicht nötig.
 
Nachhaltigkeit im Umgang mit unseren Ressourcen, ist für uns sehr wichtig. So versuchen wir weitgehend auf Plastik und Kunstoff in der Verarbeitung zu verzichten. Einer der vier Bienenprodukte1 ist das Wachs. Diesen wichtigen Rohstoff führen wir in einem eigenen Wachskreislauf. Somit können wir sicher sein, das kein belastetes oder verfälschtes Bienenwachs den Weg zurück in unsere Völker findet. Aus dem gewonnen Bienenwachs werden anschließend saubere, unbelastete Mittelwände hergestellt. Bei der Wahl unserer Betriebe und Zulieferer für Wachsumarbeitung, Imkerei/- Schleudertechnik, Bienenfutter und Verbrauchsmaterialien stützen wir uns ausschließlich auf lokale Betriebe in unserer Nähe.
 
Wir wandern mit unseren Bienen nicht in die Trachtgebiete. Wir sind standortgebunden und ernten das, was die Natur bietet und unsere Bienen sammeln. So halten wir aktuell rund 25 Bienenvölker an verschiedenen Standorten.

Imker am BienenvolkNeben den landwirtschaftlichen Nutzflächen des Bauern Ridder, Helfs Hof und Reiterhof Spelberg, erstreckt sich das mittelbare Trachtgebiet für Nektar- und Pollenquellen derzeit entlang der Ruhr, im Bereich Hattingen-Niederwenigern, bis hin zum Schellenberger Wald. Die vielen Lindenbäume in der unmittelbaren Umgebung, sowie die angrenzenden Rapsfelder der Bauern, stellen hier die bedeutenden Trachtquellen dar. Verfeinert wird das Nektara- und Pollenangebot durch die vielfältige Flora mit ihren Streuobstwiesen, Stauden, Pionierpflanzen, Blumen und Kräutern. Eine Übersicht unserer Trachtgebiete finden Sie hier.

Mit der Wahl unserer Standorte bieten wir nicht nur unseren Bienen reichhaltige Pollen- und Nektarquellen, denn auch dem Menschen bieten solche (Misch-) Honige einen besonderen Nährwert, denn in vielen Fällen reduziert sich die Überempfindlichkeit gegenüber Pollen und Gräser aus der Region. Bei Sortenhonigen oder Honigen aus dem Ausland ist dieser gesundheitsfördernde Aspekt stark eingeschränkt oder bleibt ganz aus.

Wir ernten in der Regel zweimal im Jahr. Einmal zum Ende der Rapsblüte Ende Mai. Ein zweites Bienenvölker im GrasMal zum Ende der Lindenblüte Ende Juli. Unsere Honige werden schonend und unter hohen Qualitätssansprüchen weiterverarbeitet und per Hand abgefüllt (Von der Wabe in's Glas). Als reines Naturprodukt unterscheidet sich die Zusammensetzung des Honigs von Volk zu Volk und von Jahr zu Jahr. Somit unterscheidet sich auch das "Endprodukt". Wie bei einem guten Wein könnte man hier von einem „Jahrgang“ sprechen.

Für diejenigen, die flüssigen Honig auf ihrem Brötchen bevorzugen, ist genau zur Honigernte der richtige Zeitpunkt, einen Besuch beim Imker einzuplanen. :-) Aber Vorsicht! Flüssigen Honig auf Vorrat zu kaufen lohnt sich nur bedingt. Weitere Informationen erfahren Sie dazu hier.

 

1| Diese Rohstoffe stellt die Bienen selbst her: Honig, Gelée Royale, Wachs
    Diese Rohstoffe sammelt die Biene: Pollen, Propolis

 

 

 

 


 

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