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Wir sind eine kleine familiengeführte Imkerei im Essener Landschaftsschutzgebiet, an der Grenze zu Bochum-Wattenscheid. Wir betreiben unsere IMG 3161 2Imkerei seit 1992, mit der mein Bruder in seiner Kindheit - mit zunächst 2 Völkern - begonnen hatte. Im Laufe der Zeit haben wir unsere Völkerzahl aufgrund des großen Interesses und der steigenden Nachfrage nach lokalem Honig weiter ausgebaut.
 
Wir wandern mit unseren Bienen nicht in die Trachtgebiete. Wir sind standortgebunden und ernten das, was die Natur bietet und unsere Bienen sammeln. So halten wir aktuell rund 25 Wirtschaftsvölker an zwei verschiedenen Standorten im nahegelegenen LandschaftsschutzgebietImker am Bienenvolk.
 
Neben den landwirtschaftlichen Nutzflächen des Bauern Ridder, Helfs Hof und Reiterhof Spelberg, erstreckt sich das mittelbare Trachtgebiet für Nektar- und Pollenquellen derzeit entlang der Ruhr, im Bereich Hattingen-Niederwenigern, bis hin zum Schellenberger Wald.
Die vielen Lindenbäume in der unmittelbaren Umgebung, sowie die angrenzenden Rapsfelder der Bauern, stellen hier die bedeutenden Trachtquellen dar. Verfeinert wird das Nektara- und Pollenangebot durch die vielfältige Flora mit ihren Streuobstwiesen, Stauden, Blumen und Kräutern.
Eine Übersicht unserer Trachtgebiete finden Sie hier.
 
Wir ernten in der Regel zweimal im Jahr. Einmal zum Ende der Rapsblüte gegen Ende Mai. Ein zweites Mal zum Ende der Lindenblüte gegen Ende Juli. Die Honige werden schonend und unter hohen Qualitätssanforderungen weiterverarbeitet und per Hand abgefüllt (Von der Wabe in's Glas). Als reines Naturprodukt unterscheidet sich die Zusammensetzung des Honigs von Volk zu Volk und von Jahr zu Jahr. Somit unterscheidet sich auch das "Endprodukt". Wie bei einem guten Wein kann man auch hier von einem „Jahrgang“ sprechen.

Für diejenigen, die den vollmundigen, flüssigen Honig auf ihrem Brötchen bevorzugen, ist genau zur Honigernte der richtige Zeitpunkt, einen Besuch beim Imker einzuplanen. :-) Aber Vorsicht! Flüssigen Honig auf Vorrat zu kaufen lohnt sich nur bedingt. Weitere Informationen erfahren Sie dazu hier.

Wir legen großen Wert auf eine wesensgerechte und respektvolle Bienenhaltung. Dazu gehört u.a. die Verwendung von Holz im Beutenbau, ein eigener Wachskreislauf, sowie einwandfreies Futter. Wir verzichten auf das Beschneiden der Königin, sowie ihren turnusmäßigen Austausch. Bienenvölker im GrasMedikamente und synthetische Hilfsmittel werden nicht eingesetzt; sie sind in einer ökologischen und wesensgerechten Bienenhaltung auch nicht nötig.

Mit der Wahl unserer Trachtgebiete bieten wir nicht nur unseren Bienen reichhaltige Pollen- und Nektarquellen. Dem Menschen bieten solche (Misch-) Honige einen besonderen Nährwert, denn in vielen Fällen reduziert sich die Überempfindlichkeit gegenüber Pollen und Gräser aus der Region. Bei Sortenhonigen oder Honigen aus dem Ausland ist dieser gesundheitsfördernde Aspekt stark eingeschränkt oder bleibt ganz aus.

 

 


 

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